Dienstag, 30. August 2016

Ciao Bella Rom



Pizza, Pasta, Baukunst & Geschichte - eine Tour durch eine der schönsten Städte Europas




Es ist regelrecht heiß, als ich Ende Oktober bei ca. 25 Grad in Rom ankomme. Das habe ich nicht erwartet.

Was passiert nun als erstes? Erstmal in die Unterkunft und Sachen verstauen. Etwas spartanisch, ziemlich klein, aber trotzdem sehr sauber ist das Mobilhome am Rande von Rom.

Kurz frisch gemacht und los geht’s. Erstmal mit der Metro ins Zentrum. Dauert gar nicht so lange wie gedacht. Es ist viel los auf dem Piazza di Spagna, als ich die Metro Station verlasse. Ich fühle mich irgendwie in eine andere Zeit versetzt. Diese großartigen Gebäude sind völlig überwältigend. Den ersten Zwischenstopp mache ich an der Spanischen Treppe, es ist toll sich auf der Treppe nieder zu lassen und das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Überall wuseln die Leute hin und her. Manche sehr geschäftig – bestimmt Römer =) – andere sehr entspannt, ach und da steht auch noch eine Pferdekutsche und Polizisten laufen in ihren schmucken Uniformen Streife. Ich könnte den ganzen Tag hier sitzen und alles beobachten.

Durch kleine Gassen, wo es von Motorrollern nur so wimmelt, gelange ich irgendwie zum Fontana di Trevi. Und da bin ich sehr überwältigt. Dieser Brunnen ist das schönste Bauwerk, was ich je gesehen habe. Vor dem Brunnen haben sich hunderte von Menschen versammelt. Natürlich werfe auch ich Geld über meine Schulter in den Brunnen und wünsche mir etwas.

Nach dem ich den restlichen Tag mit dem Erkunden der Stadt verbringe, wird es langsam Abend in Rom. Zum Abendbrot Pizza gegessen, ist wirklich nicht vergleichbar mit der Pizza hier bei uns. Wahnsinnig lecker.

Reges Treiben ist auch während der Abendstunden auf den Straßen und Plätzen in Rom zu erleben.

Hier und da läuft ein Rosenverkäufer durch die Menschen und an jeder Ecke stehen Straßenkünstler und präsentieren ihr Können.

Es war ein toller erster Tag in Rom und ich bin auch jetzt schon verliebt in die Stadt.

Tag zwei beginnt wieder mit strahlendem Sonnenschein. Es geht zum antiken Rom. Kolosseum, Palatin und Forum Romanum sind nur ein paar Anlaufstellen.

Es ist schon viel los, als ich am Kolosseum ankomme, ich muss mich auf Wartezeiten am Einlass einstellen. Von außen sehr toll anzusehen und auch das ein oder andere Selfie gemacht. Und dann endlich drinnen. Ein bisschen umhergelaufen und dann die Tribünen betreten. Leider war ich etwas enttäuscht. Ich hatte es mir anders vorgestellt, auch viel größer, aber was hatte ich erwartet? Die Kulisse von „Gladiator“? Na gut, also wieder raus und weiter geht’s.

Über den Palatin, einer der sieben Hügel Roms (gilt als ältester bewohnter Teil von Rom), geht es zum Forum Romanum. Die Säulen, Ruinen und Überreste einer vergangenen Zeit, lassen mich aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Vorbei geht es an Museen und Prachtbauten. Die Statue von Romulus und Remus bekomme ich auch zusehen. Der Mythologie nach, waren sie die Gründer Roms. Sie sollen die Kinder des Kriegsgottes Mars und der Priesterin Reha Silvia gewesen sein. Großgezogen, wurden sie aber von einer Wölfin.

Dann besichtige ich das Pantheon, ein antikes Bauwerk was heute eine Kirche ist. Das Besondere ist, das Pantheon ist rund und hat am höchsten Punkt ein Loch, wodurch das Licht einfällt.

Ansonsten den Tag mit stöbern verbracht und am Abend schön in Ruhe in einem Restaurant den Abend ausklingen lassen. Danach habe ich den Trevi Brunnen nochmal bei Dunkelheit besucht und das war noch beeindruckender als am Tag zuvor. Die Beleuchtung setzt das Bauwerk nochmal richtig in Szene. Aber nun Feierabend und zurück in die Unterkunft. Es war ein ereignisreicher, aber anstrengender Tag.



 Tag 3

Heute geht es mit dem Bus Richtung Neapel, nach Pompeji, die antike Stadt, die bei einem Ausbruch des Vesuvs untergegangen ist.

Es ist eine relativ lange Fahrt, bis wir Neapel erreichen. Hut ab vor dem Busfahrer, wie er den Bus durch die engen Straßen manövriert.

In Pompeji wird meine Stimmung, dann aber gediegener.  Wenn man sich vorstellt, wie viele Menschen innerhalb von wenigen Stunden hier den Tod gefunden haben, ist das sehr bedrückend. Aber es ist auch toll zu sehen, wie gut die Stadt und zum Beispiel die Malereien an den Wänden der Häusern erhalten sind.

Mehrere Stunden habe ich nun in Pompeji verbracht und gehe mit gemischten Gefühlen zurück zum Bus. Die Fahrt geht am Nachmittag zurück nach Rom. Aus dem Bus heraus kann man auch noch einen Blick auf den Vesuv werfen und ich kann sogar das Mittelmeer sehen. Es ist wirklich eine schöne Landschaft, durch die es zurückgeht.




Tag 4

Heute ist der letzte Tag in Rom und ich werde schon Wehleidig, weil es morgen wieder in die Heimat geht. Aber heute kommt noch ein ganz besonderes Highlight. Ich erkunde heute den Vatikan.

Beginn der Tour ist im Vatikanischen Museum, wo wirklich viele beeindruckende Kunstwerke ausgestellt sind. Aus dem Fenster kann man die Residenz des Papstes sehen. Ob er gerade zu Hause ist?

Vom vatikanischen Museum aus gelange ich in die Sixtinische Kapelle. Hier ist es relativ dunkel und viele Menschen bestaunen die Malereien an der Wand. Das ist also der Ort, wo der neue Papst gewählt wird? Wahnsinn, denke ich schon fast ehrfürchtig und dann entdecke ich das berühmteste Bild aus dieser Kapelle: „Die Erschaffung Adams“ gemalt von Michelangelo, ich stehe direkt darunter und betrachte den Bildteil. Es ist wirklich schön. Aber die ganze Situation passt nicht zu diesem Raum. Hunderte Menschen drängen sich durch Kapelle um genau wie ich die Fresken bestaunen zu können.

Ich kämpfte mich weiter und gelang nun zum Ausgang und dann auf den Petersplatz mit dem Petersdom. Hier hieß es wieder Anstehen. Ein lange Schlange vor mir, aber es lohnt sich. Die Schweizer Garde steht streng mit ihrer bunten Uniform hier und da an den Zugängen und wacht über den Vatikan.        

Ich betrete den Petersdom und bin wie so oft in den letzten Tagen, einfach sprachlos. So eine riesige Kirche habe ich noch nie gesehen. Ich kann die Eindrücke kaum beschreiben. Es ist alles Gold, bunt, prunkvoll.

Auch die Vatikanische Grotte unterhalb des Petersdoms habe ich besichtige. Dies war wirklich sehr interessant. Nur leider habe ich es versäumt, auf die Kuppel des Petersdom zu steigen. Der Ausblick soll beeindruckend sein.

Am späten Nachmittag verlasse ich den Vatikan und verbringe den letzten Abend in Rom.

Morgen geht es zurück, mit vielen Eindrücken und tollen Erinnerungen.

 









 


Ich habe Rom zu meiner liebsten Metropole auserkoren.   
Die „Ewige Stadt“ hat mich in ihren Bann gezogen!
Und ich werde wiederkommen!   


 Arrivederci!



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